Kaufmännische Software für Handel, Handwerk und Produktionsbetriebe
Über
die Scan-Funktion kann jeder Twainscanner mit 32-Bit-Twainschnittstelle
angesteuert werden. Sind mehrere Scanner vorhanden, so wird der
Standardscanner zum Einlesen benutzt. Neben dem Anschluss von Scannern
können auch Digitalkameras mit der Twain-Schnittstelle ausgelesen werden.
Sinnvoll ist dies bei Kameras nur, wenn diese über einen USB- oder SCSII-Anschluss verfügen. Das Auslesen über die serielle V24-Schnittstelle ist zwar auch möglich, benötigt jedoch bei den heute üblichen hochauflösenden Megapixelbildern mehrere Minuten Zeit für die Übertragung.
Beim Scannen sollten Sie Bilder nach Möglichkeit mit der physikalischen Auflösung des Geräts einscannen, jedoch mindestens mit 300 DPI. Die Bildverarbeitung verkleinert die Bilder intern mit professionellen Algorithmen. Dies ist bei kleinen Bildern enorm wichtig. Einfache Verkleinerungssysteme, wie sie von den meisten Scannertreibern benutzt werden, verwenden nur die „Pixel-Weglass-Methode“. Hierbei entstehen an schrägen und kontrastreichen Konturen eines Bildes immer unnötig hässliche Treppenverläufe. EULANDA® verwendet zum Verkleinern das bessere „bikubische Interpolations-Verfahren“.
Falls Sie gedruckte Vorlagen (Zeitungen, Kataloge usw.) scannen, sollten Sie mit den Rasterentfern-Filtern des Scannertreibers experimentieren. Diese Filter aber auf keinen Fall bei Labor-Fotos einsetzen, da diese nicht aus Punkten bestehen.
Ganz hartnäckige Druckvorlagen können meist gut gescannt werden, wenn man sie um 45 Grad dreht. Dies ist oftmals der Ausgabe-Winkel des ursprünglichen Belichters und verhindert die Moirés meist besser, als die Filter. Filter wirken im Prinzip oft wie Weichzeichner und nehmen einem Bild die Schärfe. Ein Schärfen im Programm hätte dann den Effekt, dass das Moiré wieder sichtbar würden.
Der Scannertreiber von Microtec hat eine Funktion zum Entfernen von Moirés eingebaut, der sogar auf die Güte der Druckvorlage und damit das Raster einstellbar ist. Wichtig ist es hierbei, die Störungen vor dem Verkleinern zu entfernen, da die Raster sonst nicht mehr symmetrisch wären und von der Software dann nicht mehr sauber entfernt werden könnten.